Voicu Valentin Rakolcza valentin_ra@web.de

Poèmot

 

 

 

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Der Mond schweigt
und die Sonne brüllt

 

Wenn er die Saiten seines Buches betrachtet
lauscht er vergeblich sEINER Stimme
in der Hoffnung auf Offenbarung
durchblättert er wahnsinnig geworden
die Saiten seines Buches,
doch folgen die Buchstaben nicht seiner Aufforderung
durch
ein
anderes werden sie gelenkt

Im stillen Einverständnis (= Akkord)
versenkt er sich in die wortlose Sprache seines Buches
nicht vom Aufschlagen noch vom Herunterleiern
spricht es sich ganz von selbst.

*

Wir muessen die Gitterstäbe unserer Zelle
so ergreifen
und erschüttern,
dass dabei eine Melodie herauskommt
die sEINEN Namen lobt !!
denn ALLES ist vergeblich,
und genau darum müssen wir uns bemühen.

jareakh jareah
veShemesh sha'ag
(der Mond schweigt und die Sonne brüllt)

 


Herr

 

 

Einzig ein reines Herz kennt

die Zeit der Chet

Im Teich sein Gesicht

erkennt in der Eiche seine

Zier, wie Erz

der Ring seines Rechts

kehrt ein, zeigt sich,

wird erkannt zur Zeit

des Regens

 

 

 

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Shir leMidbar

 

 

 Im Dunkel erfahren

vernommen im Schweigen

Horew

verschlungene Pfade

sind deine Steigen

 

Im Gefolge des Glanzes

im Herzen erklommen

Sinai

zerschmettertes Selbst

vom Geben genommen

 

Stille des Geistes

doch Seele die bebt

Schabat

von Ewigkeit zu Ewigkeit

gesät und gelebt

 

 

 

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Ibri

 

 

„Der Schatten

meiner Seele

wirft Bäume“

 

Felder, weite Felder sind Seelenfelder

Doch ruht der HERR darauf ?

 

Wenn es dunkel wird

kann das Wasser das Licht nur erfassen

indem es kleine Wellen wirft

 

Weit greift die kalte Angst

aufgeschreckt von dem

der in das Wasser eintaucht

 

Der den HERRN kennt spricht:

„Ich kenne diese Melodie“

 

 

 

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Ernte

 

 

Lasst uns Brüder, die Ernte einfahren

Die Früchte unserer Lippen

dem HERRN darbringen

Ein Tanz soll unsere Ernte sein,

ein Gottesdienst dem Höchsten zu Ehren

 

Ein Schritt vor, wer will, zurück

Die Seele jubelt, sie kennt den Schöpfer

Gnade um Gnade, Liebe um Glück !

Eine Umkehr soll es heute sein

voller Überschwang

eine Ernte dem Höchsten zu Ehren !

 

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Menasches Lobgesang

 

 

Was, was, was ?
Denna usde mpalas tis tde r'mensc hverbann
tmi t'de nweite , n'verzierte n'teppiche,
n'de n'tausen dlichter nun dlichterche,
n'de n'schmucke n'glanzlichterche
nfü run d'fü
r'de r'willkommene n'wärm
Sela

eund was, was, was ?
Wasw , illwa swil le rde njetz t'vo nun ?
s'gan zohn eschmuck eteppich eun d'königliche nempfan,
ga nun sis te s'de n'teppic h'zurechtzulege
n'di elichte, run d'schmucke n'kettche
nanzulege n'mi t'freud eun d'stol
zsein eschritt ewillkomme n'z uheiße,
nde rsic h'de n'we g'durc...
hdurc, h'j, adurc h'de n'große n'wal d'bahn,
ti n'de m'wi r'gro ß'geworde,
nau f'de r'such, ej ami t'träne tha te runse r'treffe nerfleh tun
d'mitnimm tal l'di eglanzlichterche n'de s'himmel
sun dal l'di,

eal l'die was, was, was ?
alld ies chmucke n'tischdeckche,
nau sähre nausgeleg, tsi ezitterte nanfang
svo r'seine r'han, dwi eda sgol di m'palas terzittert
e'e r'ha tsi ede m'ruhige nerdengrun derbote
nun dwen n'di evo m'sonnenschei
n'warm eun d'vo
Sela

n'vo was, was, was ?
Vona ll'de n'wölkche nun d'fleißige n'herumbrausende n'stürme !
n'nachrich t'vo nalle nende n'de rerd ehabe n'si e'eingehol !
t'wolke nun dregengus s'habe n'si ebegleite !
twin d'tru g'doc h'di estimm ealle slebende
n'wi e'ei n'mante, l'de r'mante l'mi t'de m'd uloszogs !
t'vo n'rege n'liebkoste nerd edurc
h'sein e'alte n'händ eriesel
tware ne snich t'di egeröstete n'körnche nun d'kräute ?
rdi ei n'seine m'himmelspalas, tun s'sein etreu evermittel ?
nun dal l'di ewilde n'tier ei m'reige,
n'gan, zj agan zwundersa m'verklär...
t'geriesel t'ha tsi, eha tsi ej,

aha WAS ?
t'ha t'di e'erd edurc hunser eherze n'geriesel,
t'gan zlangsa...
mun dsi eleich terwärm
ti n'seine r'rund, ez udeine m'mah, l'doc hohn escha m'jetz
t'schmecke, nun dsehe nunsere nherr
ni n'de n'tausen d'lichterche nunsere n'lebe.
Sela

 

n

 

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Durch den Wald

 

 

ACH, durch den Wald,
durch den Wald laufen, mit Avrahams Musik !
Niemand, kennt meines Herzens Stätte,
merke auf mein Wort,
auf dass ich auf deines merke Ewiger,
auf dass ich nicht vertilgt werde von deinem Angesicht für immer.

Des Ewigen Liebe ist köstlicher als das Leben,
ki-tow leChajim Chasdecha !
köstlicher und süßer als Honig ist deine Wahrheit zu meiner
Seele gewesen, Herr der Heerscharen !
Und auch auf dunklen, gar dunklen Wegen bin ich gewandelt
vor dir.

Die gepflanzt sind im Hause des HERRN,
werden sprießen in deinem Hause Gott !
Kein Erdending, dass nicht eine höhere Wurzel hätte !
Wir erhalten sie am Leben Ewiger.
Die Himmelsfeste habe ich gemacht,
den köstlichen Reigen der Sterne,
und die Säulen der Erde habe ich befestigt !

Der Herr lässt niemals den Gerechten vergehen,
den so verginge die Welt vor dir.
Doch gedemütigt hast du mich mein Herr
und auf deine Satzungen merke ich jetzt.

ACH, durch den Wald,
durch den Wald laufen, zu deiner Musik, HaSchem,
ungekannte Freude wir deinen Jüngern zuteil !

 

 


 

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